Düsseldorf | |
Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
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Einwohnerzahl | 631.217 (2023) |
Höhe | 38 m |
Tourist-Info | +49 (0)211 17 20 20 |
www.duesseldorf-tourismus.de | |
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![]() ![]() Düsseldorf |
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und liegt am Niederrhein. Die Stadt liegt inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr und ist überregional für ihr Nachtleben, den Karneval, die Rheinkirmes und als Messestandort bekannt. Der Düsseldorfer Einzelhandel zieht international Gäste an, ebenso wie die zahlreichen Museen und Galerien.
Hintergrund
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Düsseldorf ist mit rund 642.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Historisch war Düsseldorf zunächst ein kleines Dorf am namensgebenden Fluss „Düssel“ welcher dort in den Rhein eingemündet ist. Nach der in Düsseldorf sehr bekannten „Schlacht von Worringen“ am 5. Juni 1288 wurde dem kleinen Dorf das Stadtrecht verliehen. Düsseldorf wuchs und wurde zu einem Gegenpol der Stadt Köln, die etwa 40 km Rheinaufwärts liegt.
In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Düsseldorf auch durch die gute Lage am Rhein zu einer Residenzstadt des Herzogtums „Jülich-Bergs“ und zog eine Reihe von Herzogen in die Stadt. Die Stadt prosperierte dabei insbesondere in der Lebzeit von Kurfürst Johann-Wilhelm von der Pfalz (von den Düsseldorfern „Jan Wellem“ genannt). Zusammen mit seiner Frau Anna Maria Luisa de Medici sorgte er während seiner Regentschaft im 17.–18. Jahrhundert dafür, dass Düsseldorf ein Ort der Kultur und Wirtschaft wurde. Zwar gingen im folgenden Jahrhundert einige dieser positiven Entwicklungen wieder verloren, aber spätestens mit der Schleifung der Befestigungsanlagen im 19. Jahrhundert und der Regentschaft Napoleons machte Düsseldorf eine neuerliche Wandlung durch, deren Folgen man noch heute im Stadtbild sehen kann: so wurden die Königsallee , die 1 Heinrich-Heine-Allee und große Teile des Hofgartens unter französischer Herrschaft angelegt oder erweitert. In dieser Zeit lebte auch Heinrich Heine in Düsseldorf.
Im 19. Jahrhundert verlor Düsseldorf während der preußischen Herrschaft den Status als Hauptstadt und entwickelte sich auch durch die Gründung der Kunstakademie zu einer Kunst- und Gartenstadt. Unter preußischer Herrschaft und diverser weiterer Neuerungen wie der ersten Bahnverbindung in Westdeutschland konnte Düsseldorf sich dazu als Industrie- und Wirtschaftsstandort profilieren. Dazu gehört die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnende enge Handelsbeziehung zu Japan, welche noch heute in der Stadt sichtbar ist.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Düsseldorf zu einem Standort von weltweit beachteten Kunst- Gewerbe- und Industrie-Ausstellungen. Durch die Nähe zum Ruhrgebiet und die Handelsniederlassungen vieler großer Firmen in der Stadt etablierte sich die Stadt den Beinamen „der Schreibtisch des Ruhrgebiets“. In den beiden Weltkriegen wurde Düsseldorf schwer getroffen. Nach der schrecklichen und unrühmlichen Nazizeit wurden in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs ca. 50 % aller Bauwerke zerstört und 90 % beschädigt.
In den Nachkriegsjahren entwickelte sich Düsseldorf wieder zu einem Messe- und Handelsstandort und – da es während der britischen Besatzung der Stadt zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens ernannt wurde – zu einem Politikstandort. Düsseldorf hat sich daneben durch die Ansiedlung vieler Modeunternehmen den Ruf als Modestadt eingehandelt. Städtebaulich veränderte sich die Stadt im 20. Jahrhundert durch große Verkehrsachsen wie der 2 Berliner Allee (L55) und der am Rhein verlaufenden Bundesstraße 1 aber auch durch neue Stadtviertel wie 1 Garath im Süden, den 2 MedienHafen und der seit 1993 unterirdisch verlaufenden Bundesstraße 1, wodurch die Rheinuferpromenade entstand. Gerade die Rheinuferpromenade und die Neugestaltung der Innenstadt Anfang des 21. Jahrhunderts (Bau der Wehrhahn-Linie und des Kö-Bogens) hat Düsseldorf in den letzten Jahrzehnten stark an Lebensqualität gewonnen.
Durch die Ansiedlung zahlreicher ausländischer Unternehmen und der Messe ist die Stadt stark international vernetzt, was ihr im Zusammenspiel mit Kunst und Kultur Kosmopolität verleiht. Im Gegensatz dazu stehen die rheinische Gemütlichkeit in den zahlreichen Kneipen der Altstadt, der Karneval, die Kirmes und die Schützenfeste. Dieser Kontrast aus kleinstädtischer Atmosphäre und moderner Weltstadt schafft ein spannendes Ambiente für die Besucher. Hinzu kommen exzellente Einkaufsmöglichkeiten, ein interessantes Nachtleben sowie zahlreiche kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen.
Stadtteile
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Die 10 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:
- Bezirk 1: Altstadt, Derendorf, Golzheim, Carlstadt, Pempelfort, Stadtmitte
- Bezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
- Bezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
- Bezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
- Bezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
- Bezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
- Bezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Ludenberg, Knittkuhl
- Bezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
- Bezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
- Bezirk 10: Garath, Hellerhof
Anreise
[Bearbeiten]Durch die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands ist Düsseldorf mit sämtlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.
Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten]- Der 1 Flughafen Düsseldorf (IATA: DUS) liegt im Norden der Stadt und ist mit rund 21 Millionen Passagieren der drittgrößte in Deutschland. Er bietet zahlreiche Direktverbindungen zu über 170 Zielen weltweit. Der Flughafen liegt jeweils rund 7 km vom Stadtzentrum und vom Hauptbahnhof entfernt. Vom Flughafen aus erreicht man die Innenstadt direkt vom Terminal aus mit der S-Bahn-Linie S11 bzw. vom Bahnhof Düsseldorf-Flughafen mit der S-Bahn-Linie S1 oder per Bus. Das Einzelticket der Preisstufe A kostet 2,90 € (Stand: Dez 2019). Die Taxifahrt in die Innenstadt kostet je nach Ziel ca. 20–25 €, zur bzw. von der Messe gibt es einen Pauschaltarif von 20,00 € (Stand: Dez 2019). Auch private Dienste wie Uber (ca. 22 € in die Innenstadt) oder CarSharing-Anbieter sind rund um den Flughafen vertreten.
- Der Flughafen Weeze (IATA: NRN) liegt 83 km nordwestlich von Düsseldorf an der niederländischen Grenze und wird überwiegend von Billigfluglinien angeflogen. Es werden mehr als 50 Destinationen in Europa und Nordafrika bedient. Von und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof fahren täglich 6-7 Busse, von denen vier auch an der Messe halten. Der Fahrpreis beträgt 19,00 € (Stand: Dez 2019). Die Fahrzeit beträgt ca. 1½ Stunden. Mit dem ÖPNV braucht man ca. eine Viertelstunde länger und zahlt 15,70 € (Stand 12/2019). Auskunft dazu erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr oder die Rheinbahn (siehe unten).
- In weniger als 2 Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man auch die Flughäfen bei Köln (IATA: CGN) , Dortmund (IATA: DTM) und Frankfurt (IATA: FRA) .
Mit der Bahn
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- Der 2 Hauptbahnhof Düsseldorf ist ein wichtiger Haltepunkt im Fernverkehr. Es halten hier alle ICE-Züge u. a. aus Richtung Amsterdam, Basel und Berlin. Besondere Bedeutung hat der Hauptbahnhof als regionaler Verkehrsknotenpunkt. Hier halten rund 20 Regional- und S-Bahn-Linien z. B. aus dem Ruhrgebiet (Duisburg, Essen), Bergisches Land (Wuppertal), Niederrhein (Mönchengladbach, Krefeld) oder Kölner Raum (Aachen, Köln).
- Auch am Bahnhof 3 Düsseldorf Flughafen halten einige ICE- und IC-Linien sowie alle dort verkehrenden regionalen Linien.
- Zudem gibt es noch die Regionalbahnhöfe Düsseldorf-Benrath und Düsseldorf-Bilk, sowie 25 S-Bahn-Stationen.
Auf der Straße
[Bearbeiten]![]() | In Düsseldorf wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone ein Bußgeld in Höhe von 100 €. Dies gilt auch für ausländische Verkehrsteilnehmer. Einfahrtverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 1+2+3 (Info Umweltbundesamt) | ![]() |

Die Umweltspuren, welche Deutschlandweit in der Diskussion waren, sind seit 1. März 2021 wieder abgeschafft worden. Die Straßen sind zwar nach wie vor anders befahrbar als vor Einrichtung der Umweltspuren aber nicht mehr so einzigartig, dass hier speziell drauf hingewiesen werden müsste.
Düsseldorf liegt an den Autobahnen A3, A44, A46, A52, A57, A59.
Mit dem Bus
[Bearbeiten]Der 4 Fernbushalt Düsseldorf für Flixbus und andere Buslinien ist der ZOB in der Worringer Straße nahe des Hbf. Es gibt deutschland- und europaweite Verbindungen.
Mit dem Schiff
[Bearbeiten]Die Fahrgastschifffahrt Köln-Düsseldorfer (KD) bietet unter anderem einstündige Panoramafahrten mit Getränkeausschank und Ansage vom Band auf dem Rhein an.
Mit dem Fahrrad
[Bearbeiten]Der Rhein-Radweg mit dem Abschnittsnamen „Erlebnisweg Rheinschiene“ führt an beiden Ufern entlang. Allerdings muss man linksrheinisch einen Umweg durch das Hafengebiet von Neuss machen. Der Rhein kann auf allen Straßen- und Autobahnbrücken überquert werden. Die Eisenbahnrheinbrücke ist nicht passierbar.
Mobilität
[Bearbeiten]Düsseldorf ist zwar als Stadt gut mit dem Auto befahrbar, gerade zu Stoßzeiten oder an bestimmten Tagen (Messe, Fußballspiel, o.ä.) sind die Straßen aber hoffnungslos verstopft. Ist man nur kurz zu Besuch, kann man ohne Zweifel auf seinen Wagen verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Ist man mit dem Auto angereist, stellt man es am besten auf einem der P+R-Parkplätze ab. Die Innenstadt ist mit einem dichten Netz an Haltestellen übersät, aber auch in den äußeren Stadtteilen läuft man selten länger als fünf Minuten bis zur nächsten Bushaltestelle. Alternative Angebote sind vielfältig vorhanden.
Die Düsseldorfer Rheinbahn bietet zusammen mit weiteren privaten Anbietern die App „redy“ an. Neben einer Fahrplanauskunft für Bus und Bahn findet man dort Vorschläge für Carsharing, Taxi oder mit Leihrädern oder E-Scootern. Für Besucher, die viel unterwegs sein wollen, kann der Download sehr sinnvoll sein.
Stadt-, Straßenbahn und Busse
[Bearbeiten]Die Düsseldorfer Rheinbahn (Nahverkehrsgesellschaft Raum Düsseldorf) unterhält im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ein dichtes Netz an Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen. Die Stadtbahnen verkehren im Zentrum unterirdisch, kreuzen den Hauptbahnhof und führen bis nach Duisburg, Krefeld und Neuss. Eine dritte unterirdische Stadtbahnstrecke, die sogenannte Wehrhahnlinie, ist seit Februar 2016 in Betrieb.
Tickets sind in Düsseldorf in den Fahrzeugen, an den Haltestellen oder über die App zu kaufen. Manche Kioske (in Düsseldorf „Büdchen“ genannt) bieten auch Tickets an. Zwei Rheinbahn-KundenCenter in Düsseldorf versorgen mit weiteren Informationen und Fahrkarten:
- 1 Rheinbahn KundenCenter Heinrich-Heine-Allee, Heinrich-Heine-Allee 23, 40213 Düsseldorf. Tel.: (0)180 6 504030. Geöffnet: Mo 9:00–19:00, Di-Fr 9:00–17:00.
- 2 Rheinbahn KundenCenter Hauptbahnhof, Immermannstraße 65 a-d, 40210 Düsseldorf. Tel.: (0)180 6 504030. Geöffnet: Mo 9:00–19:00, Di-Fr 9:00–17:00.
Die Rheinbahn bietet eine eigene App an, mit der man neben einer Fahrplanauskunft über die VRR-Efa auch direkt Tickets kaufen kann. Andere Apps wie DB Navigator bieten das auch an. Hat man die Möglichkeit, sich die Fahrplandaten auswählen zu können (also VRR-Efa oder DB-Efa) bietet das VRR-Angebot die präziseren Informationen zu Störungen, Verspätungen oder Ausfällen; das DB-Angebot ist jedoch deutlich schneller im Laden.
Eine Einzelfahrkarte mit beliebigem Umsteigen in eine Richtung mit 90 min Gültigkeit kostet 3,60 € (Preisstufe A) und muss noch im Fahrzeug entwertet werden (steht explizit drauf). Kinder zahlen einen vergünstigten Kindertarif und fahren bis zum sechsten Lebensjahr kostenlos mit. Für Touristen gibt es verschiedene mehr oder weniger sinnvolle Tickets wie z. B. die für eine Einzelperson für 24 Stunden ab 8,80 € kostet. Mehr Informationen bietet dazu die Tourist-Information am Hauptbahnhof oder in der Altstadt (s. u.) sowie andere Vorverkaufsstellen. Im Fahrzeug selbst kann man in der Regel das „24-StundenTicket“ oder einfach ein „4er-Ticket“ kaufen.
Auf jeden Fall lohnt es sich, ein Ticket zu kaufen, denn es wird unregelmäßig aber häufig kontrolliert und die 60 € erhöhtes Beförderungsentgelt und die verbundenen Scherereien kann man sich wirklich sparen.
In Düsseldorf fahren elf Stadtbahnlinien (U70 – U83). Als gemeinsamer Knotenpunkt und Umstiegshaltestelle fungiert dabei der U-Bahnhof 5 Heinrich-Heine-Allee . Die Stadtbahnen teilen sich in zwei „Verbindungsstrecken“ auf: Sieben von ihnen (U70, U74–U79) verlaufen durch den 1988 eröffneten Innenstadttunnel zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und dem Hauptbahnhof . Eine weitere Tunnelstrecke für vier weitere Stadtbahnlinien (U71–U73, U83), die Wehrhahn-Linie, führt von der Haltestelle 6 Pempelforter Straße U bis nach 7 Bilk S . Hinter diesen zwei Stammstrecken teilen sich die Stadtbahnen auf und verteilen sich im Stadtgebiet.
Sieben rein oberirdisch verlaufende Straßenbahnlinien (701 – 709) fahren etwas dezentralisierter durch das Stadtgebiet. Vier davon (704, 707, 708, 709) halten am Düsseldorf Hbf; um zwischen den anderen dreien (701, 705, 706) zu wechseln, kann man beispielsweise an 8 Schadowstraße U umsteigen.
Im sogenannten „Schnellnetz Düsseldorf“ ergänzen das Angebot noch drei MetroBusse (M1 – M3). Diese umfahren das Innenstadtgebiet jedoch, sind daher also für Touristen eher uninteressant. Ist man jedoch Messe-Besucher oder kommt für ein Fußballspiel, kann der M1 interessant sein, da er messenah am 9 Freiligrathplatz hält. Ist man in einem der umliegenden Orte untergebracht, lohnt es sich möglicherweise, einen der neun Schnellbusse (SB50 – SB79) zu nehmen, die Düsseldorf mit dem Umland über die Autobahn (!) verbinden.
Darüber hinaus fahren noch über 60 Buslinien (manche davon klimatisiert und mit WLAN/USB-Buchsen ausgestattet) durch Düsseldorf. Viele davon halten innerstädtisch, andere wiederum verbinden nur äußere Stadtteile miteinander. Manche von den Bussen kommen auch aus den angrenzenden Städten. Wer möchte, kann den Busfahrer fragen, wie er fahren kann. Wie das aber weltweit üblich ist, werden viele der Busfahrer aber nur kurz angebunden oder etwas rau reagieren. Gerade für Zartbesaitete lohnt sich hier der Blick auf Pläne oder Online-Angebote (bitte dadurch nicht abschrecken lassen, vor Fahrtantritt eine Fahrkarte beim Busfahrer zu kaufen! Die meisten kennen sich mit dem Preissystem gut aus und können beim Nennen der gewünschten Zielhaltestelle den richtigen Tarif auswählen. Sollten Sie vor Fahrtantritt mit dem Bus schon woanders ein Ticket gekauft haben, so muss das bei Einstieg dem Busfahrer vorgezeigt werden).
Des Weiteren führen alle 6 S-Bahn-Linien über den Hauptbahnhof.
Taxi
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In Düsseldorf gibt es verschiedene Taxi-Gesellschaften:
- Rhein-Taxi. Tel.: +49(0)211 212121.
- Taxi Düsseldorf. Tel.: +49(0)211 33333.
- Dein Wunsch Taxi 999 1 000 GmbH. Tel.: +49(0)211-999 1 000.
Car Sharing
[Bearbeiten]Einen Überblick über die diversen Car-Sharing-Möglichkeiten bietet diese Seite der Stadt Düsseldorf.
Elektro-Roller und Scooter
[Bearbeiten]In Düsseldorf bieten Eddy (das Unternehmen firmiert in anderen Städten als Emmy) und Felyx E-Motorroller auf Sharingbasis an.
Elektrotretroller auf Sharingbasis werden aktuell von bolt, dott, lime und Voi. angeboten (Stand: 2025).
Bike Sharing
[Bearbeiten]Derzeit gibt es verschiedene Bike-Sharing-Angebote in Düsseldorf:
- bolt
- lime
- Nextbike
- Radstation
Kinderwagen-Vermietung
[Bearbeiten]In der familienfreundlichen Stadt Düsseldorf gibt es auch die Möglichkeit, einen Kinderwagen, einen Autositz oder ein Reisebettchen online anzumieten. Die Kinderwagen-Vermietung Mami Poppins liefert die gewünschte Baby-Ausstattung im gesamten Stadtgebiet lieferkostenfrei. Die gewünschten Produkte können ab 1 Tag Mietdauer angemietet werden.
Sehenswürdigkeiten
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Im Folgenden werden die Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen sortiert aufgelistet und beschrieben. Am Ende dieses Kapitels gibt es dann eine Übersicht über die Museen der Stadt.
Stadtbezirk 1
[Bearbeiten]Stadtmitte
[Bearbeiten]Sie liegt zwischen Altstadt und Hauptbahnhof.
Straßenzüge
[Bearbeiten]- 1 Königsallee (U-Bahn-Station Steinstr./ Königsallee) Die Düsseldorfer „Kö“ ist als exklusive Einkaufsmeile überregional bekannt. Sie ist eine Prachtallee mit Wassergraben in der Mitte. Auf beiden Seiten stehen historische Gebäude. Auf der östlichen Seite befinden sich Luxusgeschäfte, auf der Westlichen Bürogebäude. Daher kommt der Satz „Auf der einen Seite der Kö wird das Geld verdient, auf der anderen ausgegeben.“ Tipp: nach einer groben Faustregel sind die Preise auf der Kö umso höher, je niedriger die Hausnummer ist.
- 3 Schadowstraße (Schadowstraße U) Wichtige Einkaufsstraße in Düsseldorf, auf der man Schuh- und Bekliedungsgeschäfte, Juweliere und Kaufhäuser findet. Am Ende der Schadowstraße befindet sich der „Kö-Bogen II“.
- 3 Japanisches Viertel, Immermannstraße, 40210 Düsseldorf (Haltestellen Klosterstraße und Oststraße U). Das Viertel, in dem die japanische Gemeinde in Düsseldorf arbeiten und essen geht. An der Immermann-/Oststraße reiht sich japanisches Restaurant an Café an Buchladen und machen die Gegend zur Sehenswürdigkeit für alle Japanophilen.
Bauwerke
[Bearbeiten]- 1 Deutsche Oper am Rhein (Rheinoper), Heinrich-Heine-Allee 16A, 40213 Düsseldorf (Heinrich-Heine-Allee U). Tel.: +49 (0)211 8925211, E-Mail: [email protected] Das Bauwerk aus den 50ern mag von außen nicht besonders auffallen, innen jedoch geben sich Opern-Stars die Klinke in die Hand. Ein anspruchsvolles aber auch zugängliches Programm mit der Musik der Düsseldorfer Symphoniker findet hier statt. Auch für Kinder gibt es eigenes Programm (seit fast 60 Jahren beliebt ist in der Vorweihnachtszeit Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck). Preis: €€–€€€.
- 4 Kö-Bogen Ein modernes Gebäude mit Geschäften zwischen Hofgarten und Schadowstraße, in dessen Fassade Bäume gepflanzt wurden. Er wird durch die Düssel vom Hofgarten getrennt, dort führen Stufen ans Wasser.
- 2 Düsseldorfer Schauspielhaus Das Düsseldorfer Schauspielhaus ist schon von außen sehenswert, da die geschwungene Fassade neben dem Dreischeibenhaus sehr fotogen ist. Aber auch drinnen finden sich lohnenswerte Theaterstücke, wenn man daran interessiert ist.
- 1 Johanneskirche Neben dem Justizministerium und gegenüber der Bundesbank-Niederlassung steht diese große evangelische Kirche aus dem Jahr 1875. Ein Besuch lohnt sich auch außerhalb der Messezeiten, da es in der Kirche auch ein sehr nettes (wenn auch etwas ruhigeres) Café ohne viele Touristen gibt. Doctor Who-Fans können außen am Gebäude nach Statuen Ausschau halten, die den weinenden Engeln verblüffend stark ähneln. Dass die Kirche so merkwürdig versetzt zu den anderen Bauwerken steht, liegt an der „künstlich“ geschaffenen Berliner Allee, mit der nach dem Krieg im Zuge der autogerechten Stadt der Großteil der originalen Bebauung zerstört wurde und einer mehrspurigen Straße Platz gemacht wurde.
- 5 Schloss Jägerhof Seit 1955 wird das Schloss Jägerhof als Museum genutzt (Goethe-Museum, siehe Museen).
Parks
[Bearbeiten]- 1 Hofgarten Der erste Volksgarten, den es in Deutschland gegeben hat. Seit Jahrhunderten existiert er nun schon und so finden sich alle möglichen Elemente großer Gärten in ihm.
- 6 Reiterallee, Jägerhofallee, 40211 Düsseldorf. Die lange Allee führt vom „jröne Jong“ bis zum Schloss Jägerhof. Nachts werden die Bänke beleuchtet, dann lohnt sich ein Abstecher besonders.
- 7 Jröne Jong Die Fontäne „Jröne Jong“ von Joseph Hammerschmidt aus dem Jahr 1900 ist so moosbewachsen, dass er eigentlich schon immer grün war.
- 3 Hofgartenpavillon. An diesem Pavillon werden im Sommer Open-Air-Konzerte gespielt.
Altstadt
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Die Altstadt grenzt an das rechte Rheinufer mit langer Uferpromenade, die zwischen Tonhalle und Medienhafen verkehrsfrei ist, sowie auf östlicher Seite an die Heinrich-Heine-Allee. An ihr liegen der Burgplatz mit dem Schlossturm und dem Radschlägerbrunnen, die Pegeluhr und der „längste Biergarten am Rhein“. Sie ist tagsüber ein beliebtes Einkaufsviertel und wird abends und am Wochenende zur „längsten Theke der Welt“: In den vielen Kneipen wird auch eine niederrheinische Spezialität, das Altbier ausgeschenkt. (U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee)
Straßenzüge
[Bearbeiten]- 8 Marktplatz In der Mitte des Platzes befindet sich die Reiterstatue des Kurfürsten Jan Wellem. Die Bebauung um diesen Platz besteht zu großen Teilen aus dem (besuchbaren) Düsseldorfer Rathaus, der alten Kämmerei und Wohn-/Geschäftsgebäuden. Früher fand hier der zentrale Markt statt, heute ist er ganzjährig ein beliebter Platz für alle möglichen Feiern und Feste, der Karneval und der Weihnachtsmarkt finden hier statt.
- 9 Burgplatz Liegt direkt am Rheinufer in der Altstadt, mit dem Radschlägerbrunnen und dem markanten Schlossturm. Während des Straßenkarnevals ist das der Ort, wo die meisten Schüler und Studenten hinkommen, um den Straßenkarneval zu feiern. Auf dem Burgplatz selbst werden mehrfach im Jahr große Festzelte für verschiedene Events aufgebaut. Auch eScooter findet man hier gut.
- 10 Rheinuferpromenade Sie ist heute ein beliebtes Ausflugsziel bei Düsseldorfern und Besuchern. Durch die Untertunnelung der Bundesstraße 1 im Jahre 1993 wurden die Altstadt und die Carlstadt wieder dem Rhein zugeführt. Auf den zwei Ebenen kann man wunderbar bei so gut wie jedem Wetter das Rheinpanorama genießen. Oben dominiert die moderne Gestaltung und man kann die Pegeluhr nicht verpassen; unten liegen die Kasematten, in denen heute große Freiluft-Restaurants und -Bars liegen. Gerade Abends kann es sehr schön sein, den Tag hier ausklingen zu lassen.
- 11 Alter Hafen, Alter Hafen, 40213 Düsseldorf. Auch wenn er nicht alt und auch kein Hafen ist, ist dieses künstliche Wasserbassin mit dem 15 Meter langen Aalschokker „Dü1“ einen Abstecher wert. Früher war hier ein Parkplatz, heute liegt das Parkhaus darunter.
Bauwerke
[Bearbeiten]- 12 Historisches Rathaus Mit typisch niederrheinischer Fassade (1573). Das Rathaus selbst besteht eigentlich aus fünf Gebäudeteilen. Wer mal ein wenig Ruhe vom Trubel der Altstadt braucht, kann möglicherweise auf dem kleinen Innenhof Ruhe finden.
- 3 Kunstakademie, Eiskellerstraße 1, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 13960 Das Gebäude der Kunstakademie kann sich für den Einen oder Anderen lohnen, auch von außen anzusehen (sehr hohe Fenster, schöne Fassade). Noch mehr lohnt es sich aber, einmal im Jahr am Akademie-Rundgang teilzunehmen, wo man kostenlos für eine Woche lang die Arbeiten der Studierenden anschauen kann. Eintritt ist frei, Führungen nicht.
- 13 Schlossturm, Burgplatz, 40213 Düsseldorf Der Turm ist der einzige noch stehende Rest des Düsseldorfer Schlosses, das durch einen Brand im Jahr 1872 zerstört wurde. Innendrin befindet sich das Schifffahrtsmuseum mit einer spannenden Ausstellung für die ganze Familie. Oben in der Laterne ist ein auch ohne Museumsbesuch zugängliches Café, das neben den leicht erhöhten Preisen einen fantastischen Ausblick bietet. Übrigens soll es in diesem Gebäude spuken: die weiße Frau von Henkel geht auf die Legende zurück, dass man hier dereinst die ermordete Jakobe von Baden gefunden hat.
- 2 Ehemalige Hofkirche Sankt Andreas, Andreasstraße 4, 40213 Düsseldorf Diese von außen ungewöhnlich erscheinende Kirche lohnt einen Blick hinein! Das hauptsächlich in weiß gehaltene Interieur sieht unglaublich aus.
- 14 Ehemalige Stiftskirche St. Lambertus, Altestadt 7, 40213 Düsseldorf St. Lambertus (auf Düsseldorfer Platt „St. Lambäätes“ genannt) gilt als ältestes Gebäude der Altstadt. Obwohl immer mal wieder was geändert wurde. Besonders bemerkenswert ist der leicht gedrehte (schiefe) Kirchturm. Der Legende nach hat 1815 der Turm gebrannt und die unkundigen Düsseldorfer Kirchenbauer haben ihn mit nassem Holz aufgebaut. Beim trocknen hat sich das Holz dann verzogen und wurde schief. Der Legende nach richtet sich der Turm wieder auf, wenn eine wahre Düsseldorfer Jungfrau unter ihm heiratet. Da wartet man in Düsseldorf schon was länger drauf.
- 15 Wilhelm-Marx-Haus, Heinrich-Heine-Allee 53, 40213 Düsseldorf Benannt nach einem ehemaligen Düsseldorfer Oberbürgermeister war dieses zwölfstöckige Gebäude das erste Bürohochhaus, was es in Deutschland gegeben hat; . Es steht damit besonders für Düsseldorfs Namen „Der Schreibtisch des Ruhrgebiets“. Abends wird oben eine Leuchtreklame von Persil hochgezogen, weswegen viele Düsseldorfer das Gebäude nur unter dem Namen Persil-Haus kennen.
- 16 Carsch-Haus, Heinrich-Heine-Platz 1, 40213 Düsseldorf Das Carsch-Haus stand ursprünglich mal nicht da, wo es heute steht, sondern einige Meter weiter versetzt. Als man in den 70ern die U-Bahn bauen wollte, sollte es abgerissen werden, wurde dann jedoch Stein für Stein abgetragen, restauriert und an heutiger Stelle wieder aufgebaut. Innendrin hat in den letzten Jahren häufig das Angebot gewchselt, heute befindet sich unten Galeria Kaufhof mit einer Delikatessen-Abteilung und oben ein Outlet.
Kunst im öffentlichen Raum
[Bearbeiten]- 17 Radschlägerbrunnen, Burgplatz, 40213 Düsseldorf Der Brunnen wurde im Jahre 1954 von Alfred Zschorsch geschaffen und vom Düsseldorfer Heimatverein Düsseldorfer Jonges gestiftet.
- 18 Schneider-Wibbel, Schneider-Wibbel-Gasse, 40213 Düsseldorf. Spieluhr, die um 11:00, 13:00, 15:00, 18:00 und 21:00 Uhr für ca. fünf Minuten spielt. Unten ist eine Plakette, die die Geschichte von Schneider Wibbel (ein Theaterstück von Hans Müller-Schlösser) erzählt.
- 19 Stadterhebungsmonument, Burgplatz, 40213 Düsseldorf Das vom Künstler Bert Gerresheim gestaltete Moment reflektiert die Geschichte der Stadt Düsseldorf seit der Schlacht von Worringen. Der z. T. historische, teils moderne Ansatz zeigt sich in der Verwendung unterschiedlicher Techniken; unter anderem ist auch eine echte Pistole in dem Kunstwerk eingearbeitet.
- Das schwarze Loch Kunstwerk von Joseph Beuys an der Außenfassade der Kunsthalle in Düsseldorf (sieht aus, wie ein Kaminschlot).
Carlstadt
[Bearbeiten]Sie befindet sich südlich der Altstadt. Die meisten Häuser der Carlstadt sind im Barockstil des 18. Jahrhunderts gebaut, was dem Stadtteil ein besonderes Flair verleiht. Hier haben viele Künstler ihre Ateliers und wohlhabende Menschen ihre Wohnungen.
Straßenzüge
[Bearbeiten]- Rheinuferpromenade Während der Teil, der zur Altstadt gehört, die Kasematten beherbergt, findet man auf diesem Abschnitt Boule-Plätze auf dem oberen Abschnitt und die große Wiese beim Apollo-Theater.
- 2 Carlsplatz Auch wenn er aufgrund seiner Lage eigentlich zur Altstadt gehört, muss er hier aufgeführt werden, ist er doch namensgebend für den ganzen Stadtteil. Auf dem sehr großen Platz hat sich ein fester (und überdachter) Wochenmarkt angesiedelt, auf dem man so ziemlich alles an Lebensmitteln und noch einiges mehr bekommt. Auch einige Essensstände versorgen die Einkäufer und Marktleute. Drumherum findet man ein breites Potpourri aus Cafés und kleinen Boutiquen.
- 3 Hohe Straße Jedes Jahr findet hier das Hohe-Straße-Fest statt, aber man sollte trotzdem auch mal so über die Straße schlendern, denn die vielen kleinen Läden mit teils ungeschlagener Qualität würde man sonst einfach übersehen.
Gebäude
[Bearbeiten]- 20 Palais Wittgenstein Im 18. Jahrhundert erbautes Haus, welches heute ein Kulturzentrum mit angeschlossenem Institut Français beherbergt.
- Stadtmuseum Obwohl die Museen in einem anderen Abschnitt behandelt werden, sei hier wegen des angeschlossenen Kammermusiksaals und des Rosengartens, der von der Bäckerstraße aus zugänglich ist, hingewiesen.
- 2 Spee'scher Graben Eher ruhiger Park mit überschaubarer Größe. Sehr nett, wennman ein wenig Abstand oder Ruhe braucht.
- 3 Maxkirche